Zum Thema Infrarotheizung
Der Volksmund sagt: „Ein Kachelofen ist die beste Heizart!“ Warum ist das so?
Beschäftigen wir uns mit dem ersten und besten Heizkraftwerk, das die Menschheit kennt, der Sonne.
Die Sonne strahlt nicht nur Licht, sondern auch Wärme auf unseren Planeten ab. Die gigantische Hitze, die die Sonne erzeugt, gelangt mittels elektromagnetischer Wellen, die im nicht sichtbaren Infrarotbereich der thermischen Strahlung liegen in Lichtgeschwindigkeit auf unsere Erde und erwärmt dort Materie, also praktisch den Boden und das Meer. Diese strahlen die Wärme dann wieder wieder an die Umwelt ab. Das Besondere ist, dass diese Infrarotstrahlung kein Medium, wie z.B. Luft zur Wärmeübertragung benötigt. Das wird im Folgenden von Bedeutung sein!
In den allermeisten Wohnungen befinden sich konventionelle, gußeiserne Heizkörper. Gußeisen, dieses elektrisch leitfähige Material, schirmt aber die elektromagnetischen Wärmewellen ihres Inhalts ab, so dass lediglich die Raumluft erwärmt und zum Zirkulieren gebracht wird. Dadurch wird permanent Staub aufgewirbelt, der vom Menschen eingeatmet wird. Eine ganz offensichtlich ungesunde Angelegenheit.
Eine Infrarotheizung wirbelt keinen Staub auf und bietet weitere Vorteile für die Gesundheit:
Damit zurück zum Kachelofen, einer Art der Infrarotheizung. Eine Infrarotheizung muss aus Materialien bestehen, die Wärme aufnehmen, speichern und mittels elektromagnetischer Wellen abstrahlen können. Dazu eignen sich Natursteine, Schamotte und Kacheln. Sie haben gegenüber metallenen Heizkörpern den Vorteil, dass sie die Luft elektrostatisch nicht so verändern, dass sie dem menschlichen Gewebe schadet und so die Anfälligkeit für Infektionen steigt.
Eine Infrarotheizung erwärmt den Raum gleichmäßig. Einseitige Wärmebestrahlung, wie z.B. bei einer Fußboden- oder Deckenheizung sind ausgeschlossen, der Raum wird vertikal erwärmt. Die elektromagnetischen Strahlen erwärmen die Wände, welche die Wärme dann wieder zurückstrahlen. Es wird ein natürliches Klima, ähnlich zur Sonnenbestrahlung erreicht. Die Wellen regen den Organismus an, fördern die Durchblutung, sind gut fürs Nervensystem. Außerdem kann man, gerade in dunklen Wintermonaten auf diese Weise eine „sonnenhafte“ Wärmebestrahlung simulieren, was die körpereigene Produktion von Vitamin D anregt. Auch wird die Raumluft immer angenehm feucht bleiben, wo hingegen die Wände und Außenwände bei diesem Heizsystem nie feucht werden, es kann sich auch kein Schimmel bilden.
Schlußendlich besitzt eine Infrarotheizung ein immenses Einsparpotential beim Energieverbrauch. Man spricht von 30 – 50% im Vergleich zur konventionellen Heizung. Alles was man braucht ist eine Steckdose, oder, beim Kachelofen Holz.
Ästhetisch lässt sich eine Infrarotheizung gut in die Wohnraumsituation einpassen, als dezenter Wandbehang, z.B. als Spiegel oder Gemälde.
Abschließend soll der geneigte Leser noch aufgefordert sein, eigene Erfahrungen mit Infrarotheizungen, wie z.B. beim Energieverbrauch oder Auswirkungen auf die Gesundheit hier mit uns zu teilen. Vielen Dank

