Beiträge vom März, 2011

Zum Thema Infrarotheizung

Dienstag, 15. März 2011 22:38

Infrarot Heizung



Der Volksmund sagt: „Ein Kachelofen ist die beste Heizart!“ Warum ist das so?
Beschäftigen wir uns mit dem ersten und besten Heizkraftwerk, das die Menschheit kennt, der Sonne.
Die Sonne strahlt nicht nur Licht, sondern auch Wärme auf unseren Planeten ab. Die gigantische Hitze, die die Sonne erzeugt, gelangt mittels elektromagnetischer Wellen, die im nicht sichtbaren Infrarotbereich der thermischen Strahlung liegen in Lichtgeschwindigkeit auf unsere Erde und erwärmt dort Materie, also praktisch den Boden und das Meer. Diese strahlen die Wärme dann wieder wieder an die Umwelt ab. Das Besondere ist, dass diese Infrarotstrahlung kein Medium, wie z.B. Luft zur Wärmeübertragung benötigt. Das wird im Folgenden von Bedeutung sein!
In den allermeisten Wohnungen befinden sich konventionelle, gußeiserne Heizkörper. Gußeisen, dieses elektrisch leitfähige Material, schirmt aber die elektromagnetischen Wärmewellen ihres Inhalts ab, so dass lediglich die Raumluft erwärmt und zum Zirkulieren gebracht wird. Dadurch wird permanent Staub aufgewirbelt, der vom Menschen eingeatmet wird. Eine ganz offensichtlich ungesunde Angelegenheit.
Eine Infrarotheizung wirbelt keinen Staub auf und bietet weitere Vorteile für die Gesundheit:
Damit zurück zum Kachelofen, einer Art der Infrarotheizung. Eine Infrarotheizung muss aus Materialien bestehen, die Wärme aufnehmen, speichern und mittels elektromagnetischer Wellen abstrahlen können. Dazu eignen sich Natursteine, Schamotte und Kacheln. Sie haben gegenüber metallenen Heizkörpern den Vorteil, dass sie die Luft elektrostatisch nicht so verändern, dass sie dem menschlichen Gewebe schadet und so die Anfälligkeit für Infektionen steigt.
Eine Infrarotheizung erwärmt den Raum gleichmäßig. Einseitige Wärmebestrahlung, wie z.B. bei einer Fußboden- oder Deckenheizung sind ausgeschlossen, der Raum wird vertikal erwärmt. [...]

Thema: Allgemeines, Heizung, Technologie für die Zukunft, regenerative energie | Kommentare (0) | Autor: fabian